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Grüne Termine

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Stadtratsfraktion Osnabrück

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Fax: 0541 323-4336;
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Autofreier Sonntag Symbol nachhaltiger Verkehrspolitik

Grüne begrüßen Vorstoß des Katholikenrats

Pressemitteilung vom 4. Dezember 2009

 

Die Fraktion der Osnabrücker GRÜNEN begrüßt im Grundsatz den Vorschlag des Katholikenrats im Bistum Osnabrück für einen autofreien Sonntag. Dieser mache aber nur Sinn, wenn er als Anlass und Symbol für in verändertes Verkehrsverhalten gesehen werde und nicht als einmaliges Ereignis verpuffe. "Die Äußerung, dass der Klimawandel eine Herausforderung für den persönlichen Lebensstil aller Bürgerinnen und Bürger sei, steht für uns im Zentrum des Vorstoßes des Katholikenrats", erklärt der Fraktionsvorsitzende Michael Hagedorn.


Der PKW werde viel zu häufig aus Gewohnheit und Gedankenlosigkeit für Fahrten benutzt, für die es bessere Alternativen gäbe. Die Stadt Osnabrück müsse dafür sorgen, dass eben diese Alternativen ständig verbessert würden. "Dazu gehören für uns ein gut ausgebauter und bequemer öffentlicher Nahverkehr, der sowohl die Fläche erschließt, als auch größere Entfernungen schnell überbrückt, ein umfangreiches und sicheres Radwegesystem mit Hauptradverkehrsachsen in die Innenstadt und ein attraktives Fußwegenetz im Nahbereich", erläutert Jens Meier, als verkehrspolitischer Sprecher der Fraktion. Der zur Verabschiedung anstehende Masterplan Mobilität biete gute Ansätze, in Zukunft die Prioritäten in diesem Sinne zu setzen. Das bedeute, dass die Ansprüche aller Verkehrsteilnehmer und Verkehrsträger nicht in gleichem Maße befriedigt werden könnten. Ein nachhaltiges Verkehrssystem der Zukunft werde den uns bislang bekannten PKW-Verkehr verändern und aus Sicht mancher einschränken. "Wir wünschen uns, dass sich starke gesellschaftliche Gruppen wie der Katholikenrat, in den dann zwangsläufig entstehenden Diskussionen zu Wort melden und eindeutig Position beziehen für notwendige Maßnahmen zur Bewahrung der Schöpfung", so Hagedorn und Meier.
STADTRATSFRAKTION
Bündnis 90 / Die Grünen Osnabrück Stadtratsfraktion und Stadtverband, Hochschulgruppe und Grüne Jugend