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"Keine Schießstände an Schulen"
GRÜNE fordern Verlagerung
Pressemitteilung vom 28. August 2009
Die GRÜNEN-Fraktion wird in der anstehenden Sitzung des Rates (01.09.2009) fordern, zwei in Schulgebäuden bestehende Schießanlagen zu verlagern. „Die Verwaltung soll in Absprache mit den Schützenvereinen die notwendigen Schritte hierfür einleiten. Angesichts der jüngsten Ereignisse an Schulen in der Bundesrepublik ist der Betrieb von Schießständen in oder an Schulen nicht zu verantworten.“ Dies stellt Anke Jacobsen, ordnungspolitische Sprecherin der GRÜNEN-Fraktion, fest.
Wie eine Anfrage der GRÜNEN vor der Sommerpause ergeben hatte, gibt es an zwei Osnabrücker Schulen Schießstände und würden Waffen gelagert. An den Standorten Lüstringer Bergschule und im rückwärtigen Bereich der Sporthalle der Schule Pye befänden sich Schießanlagen von Schützenvereinen. „Der Umgang mit Schusswaffen auf dem Gelände von Schulen muss generell in Frage gestellt werden. Schießstände auf dem Schulgelände senden ein völlig falsches Signal an die Kinder und Jugendlichen“, so Anke Jacobsen. Es könne nicht sein, dass sie in ihrem Lernumfeld damit aufwachsen, dass es normal ist zu schießen und mit Waffen umzugehen. Schließlich berge das Lagern von Waffen zusätzliche, nicht vollständig kontrollierbare Gefahren. Es gehe den GRÜNEN zwar nicht darum, Sportschützen allgemein zu diskreditieren oder die Vereinsarbeit grundsätzlich in Frage zu stellen. „Gerade nach den Ereignissen der vergangenen Monate sei von den Schützen aber zu erwarten, dass sie sich mit höchster Sensibilität der Problematik stellen und notwendige Veränderungen mittragen“, stellt Anke Jacobsen abschließend fest.