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„Land verweigerte Warnung vor Ostersmog“
GRÜNE: Umweltminister Sander ist ein Gesundheitsrisiko
Pressemitteilung vom 24. April 2009
Wie die Verwaltung der Stadt Osnabrück auf Anfrage der GRÜNEN jetzt mitgeteilt hat, gab es in Südwest-Niedersachen nach den Osterfeuern eine um bis zu 360-prozentige Überschreitung der Feinstaubgrenzwerte. Schon bei einer Verdoppelung der Werte gingen Experten von Gesundheitsschädigungen aus. Dementsprechend vergebe der Luftqualitätsindex der zuständigen Landesbehörde ab 200 Prozent die Note sechs. „Zu unserer Verwunderung hat zwar die örtliche Gesundheitsbehörde die Bevölkerung gewarnt, nicht aber die Landsbehörde. Die Folge: die Radiosender haben nicht wie üblich vor dem Aufenthalt und körperlichen Anstrengungen im Freien gewarnt“ kritisieren der Fraktionsvorsitzende, Michael Hagedorn, und der umweltpolitische Sprecher, Volker Bajus.
Die Messwerte waren dem Ministerium jedoch bekannt, da diese von der Behörde selber erhoben werden. Zudem hat die Stadt Osnabrück in Hannover eine entsprechende Warnmeldung und Aufklärung des Landes erbeten, wie diese auf Nachfrage der GRÜNEN mitteilte. „Dies ist dort abgelehnt worden. Mit diesem Verhalten zeigt der Umweltminister, dass ihm die Gesundheit der Bürger egal ist. Sander selber wird damit zum Gesundheitsrisiko“, so die GRÜNEN.
In der weiteren politischen Beratung über die Smog verursachenden Osterfeuer favorisieren die GRÜNEN eine regionale Kooperation zur Beschränkung der Osterfeuer. „Sinnvoll ist aus unserer Sicht ein Verbot aller Feuer, die nicht öffentlich zugänglich sind,“ erklären Hagedorn und Bajus abschließend.