Tel.: 0541 323-3130, -3131;
Fax: 0541 323-4336;
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Rathaus/Bierstraße 28
49074 Osnabrück
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Pressemitteilung vom 09. Januar 2009
In der aktuellen Debatte über das bestehende Verbot, die Eisflächen in Osnabrück zu betreten, plädieren die Grünen für eine Änderung. "Das grundsätzliche Verbot macht keinen Sinn. Mündige Bürger können selber entscheiden, auf was sie sich einlassen wollen", so der Fraktionsvorsitzende Michael Hagedorn und Ratsmitglied Volker Bajus.
Natürlich müssten bei allen potentiellen Flächen die Belange des Naturschutzes berücksichtigt werden. Die Verwaltung müsse prüfen, wie eine Aufhebung des prinzipiellen Verbots möglich sei, und welche Flächen dafür in Betracht kämen. "Nichts spricht dagegen, dass die Osnabrücker auf eigene Gefahr die Eisflächen betreten. Ein komplette Verantwortungsübernahme durch die Stadt kann es jedoch nicht geben" stellt Hagedorn klar. "Die Praxis in anderen Kommunen zeigt, dass dies möglich ist. Schließlich sei Bewegung in der Natur gesund und wünschenswert", meint Bajus. „Außerdem sollte die Verwaltung kurzfristig prüfen, ob nicht eine Wiese oder ein Parkplatz zwecks Vereisung gewässert werden kann.“ Die Grünen kündigten für den kommenden Verwaltungsausschuss eine entsprechende Initiative an.