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Osnabrück nachhaltig entwickeln
GRÜNE: Ziele der Verwaltung verbesserungsbedürftig
Pressemitteilung vom 31. März 2010
Die Osnabrücker GRÜNEN halten die von der Verwaltung vorgelegten „Strategischen Stadtziele“ für verbesserungsbedürftig. „Die Stadt muss Anstrengungen unternehmen, um eine nachhaltige Stadtentwicklung voran zu bringen. Insbesondere in den Bereichen Energie, Klimaschutz und Mobilität muss Osnabrück Prioritäten setzen.“ Dies erklären der Fraktionsvorsitzende, Michael Hagedorn, und sein Stellvertreter, Jens Meier, vor dem Hintergrund der vom Verwaltungsvorstand in der letzten Ratssitzung vorgelegten Eckpunkte der Stadtentwicklung für die nächsten Jahre.
Zwar sei es zu begrüßen, dass die Verwaltung Schwerpunkte in den Bereichen Kinder, Jugend und Bildung setzen wolle. „Wir sind natürlich darüber erfreut, dass die Verwaltung endlich der Initiative der GRÜNEN-Fraktion folgen und die Bekämpfung der Kinderarmut auch zu ihrem Thema machen will“, stellt Michael Hagedorn fest. Auch die Förderung der Sprachkompetenz von Kindern beim Schuleintritt sowie die Verbesserung der Quantität und Qualität von Ganztagsangeboten finden die Unterstützung der GRÜNEN. Ein schweres Versäumnis der Verwaltung sei hingegen, dass die zukunftsträchtigen ökologischen Handlungsfelder der Stadtentwicklung keine Berücksichtigung gefunden hätten. „Der Rat hat gerade den Masterplan Mobilität beschlossen und hierbei Festlegungen für den Ausbau des Radverkehrs und ein zeitgemäßes Mobilitätsmanagement vorgenommen“, erklärt Jens Meier. Hier müsse die Verwaltung einen Schwerpunkt setzen, statt weiter zu versuchen sich an die abgelehnten Planungen zum Bau der Westumgehung zu klammern. Gleiches gelte für Energie und Klimaschutz. Nachdem der geplante Bau des Hase-Kraftwerks nicht zustande komme, seien neue Überlegungen zur CO2-Einsparung zwingend. „Notwendig ist eine Offensive zur energetischen Gebäude-Sanierung und Modernisierung im Mietwohnungsbau. Mit einem solchen Schwerpunkt der Stadtentwicklung wird nicht nur das Klima geschützt, sondern auch das Stadtbild und der Wohnungsbestand aufgewertet“, unterstreichen Hagedorn und Meier abschließend die Forderungen der GRÜNEN.