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Ostersmog wirksam bekämpfen
GRÜNE: Bestehende Regelung auf den Prüfstand
Pressemitteilung vom 14. April 2009
Angesichts der anhaltenden und erheblichen Grenzwertüberschreitungen an den Osterfeiertagen fordern die Grünen eine wirksame Bekämpfung der Ursachen ein. In Folge der Osterfeuer und der besonderen Wetterlage war die Feinstaubbelastung mehr als dreimal so hoch, wie gesetzlich zulässig. "Jetzt muss die bestehende Regelung auf den Prüfstand", fordert der umweltpolitische Sprecher der grünen Ratsfraktion, Volker Bajus.
Gerade weil Osnabrück mit seiner Kessellage ohnehin schon eine problematischere Luftqualität habe, müsse genau geschaut werden, welchen Anteil am Ostersmog die besondere Wetterlage hatte und inwieweit die Vorschriften zur Einschränkung der Osterfeuer überhaupt wirksam sind. "Wir werden prüfen, ob die Größe der Feuer oder die Anzahl noch stärker begrenzt werden müssen. Wir sehen aber auch ein Kontrolldefizit. Nach wie vor gebe es viele private Nachbarschaftsfeuer, die eigentlich verboten sind", so Bajus.
Auf jeden Fall sei es richtig gewesen, dass rot-grün 2008 die städtische Regelung verschärft habe. Sonst wäre es noch schlimmer gewesen. Die Grünen geben auch zu bedenken, dass Ältere, Kinder und Kranke unter dem Smog viel stärker leiden, als gesunde Erwachsene. "Die Gesundheit der Bürger muss Vorrang haben. Zumal die meisten Feuer mit Brauchtum nichts zu tun, sondern als Rahmenprogramm für Geselligkeit dienen", stellt Bajus abschließend fest.