Tel.: 0541 323-3130, -3131;
Fax: 0541 323-4336;
fraktion(ät)gruene-os.de
Rathaus/Bierstraße 28
49074 Osnabrück
Tel.: 0541 323-3130, -3131;
Fax: 0541 323-4336;
fraktion(ät)gruene-os.de
Rathaus/Bierstraße 28
49074 Osnabrück
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
Pressemitteilung vom 7. Dezember 2009
Die Gewerbesteuer müsse als wichtigste städtische Steuer unangetastet bleiben. Bei der Übertragung von Aufgaben sei das Konnexitätsprinzip strikt zu beachten, indem der Gesetzgeber auch die finanziellen Konsequenzen seiner Beschlüsse tragen müsse.„Wichtig ist eine auskömmliche Finanzierung des Kindertagesstättenangebotes für Unter-3-Jährige und die kostendeckende Übernahme der Aufwendungen für Unterkunftskosten für Langzeitarbeitslose“, fordert Ulrich Hus. Auch bei den Hilfen für Menschen mit Behinderung, der Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsunfähigkeit seien die notwendigen Mittel bereitzustellen. „Von einer weiteren Schwächung der Einnahmebasis der Kommunen durch Steuersenkungen muss abgesehen werden, es sei denn, diese werden vollständig kompensiert“, erklärt Michael Hagedorn. Die prekäre Finanzlage der Stadt und die dafür wesentlichen Ursachen sollen nach den Vorstellungen von SPD und GRÜNEN öffentliches Dauerthema werden. „Wir wollen, dass die Bevölkerung auf den Bürgerforen über die Bedrohung der kommunalen Selbstverwaltung durch die dramatisch sinkende Finanzausstattung der Kommune und die Folgen unterfinanzierter Aufgabenübertragung durch den Gesetzgeber kontinuierlich informiert wird“, stellen Hus und Hagedorn fest.