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"Weniger Waffen in Osnabrück"

GRÜNE: Waffen-Rückgabe ermöglichen

Pressemitteilung vom 15. April 2009

 

Die Osnabrücker GRÜNEN sprechen sich dafür aus, Waffenbesitzern die Möglichkeit einzuräumen, nicht angemeldete Waffen ohne Strafverfahren zurückzugeben. „Die jüngsten Gewalttaten haben zu einem Umdenken geführt. Das sollte auch in Osnabrück dafür genutzt werden, das vorhandene Waffenarsenal im Interesse der öffentlichen Sicherheit zu verringern.“ Dies erklärt die ordnungspolitische Sprecherin der GRÜNEN-Fraktion, Anke Jacobsen.

Nach dem Amoklauf von Winnenden bei Stuttgart und der Familientragödie in Hornsen im Kreis Hildesheim haben sich viele Bürger von ihren Gewehren und Pistolen getrennt. Das habe eine Umfrage der Nachrichtenagentur AP vom 8. April ergeben. „Im Kreis Hildesheim haben Bürger vor allem nicht angemeldete Waffen abgegeben, die sich in ihrem Besitz befanden“, so Anke Jacobsen. Zuvor hatten sich Polizei und Staatsanwaltschaft darauf verständigt, die bei illegalem Waffenbesitz eigentlich anstehenden Strafverfahren nicht zu verfolgen. Die Tatwaffen bei dem Blutbad in dem Ort Hornsen waren nicht angemeldet gewesen. In der Mehrzahl handelte es sich um Waffen, die seit Jahren zu Hause aufbewahrt wurden. Große Betroffenheit und ein geschärftes Bewusstsein für die mit ihnen verbundenen Gefahren haben die Waffen zu einer Belastung für die Besitzer werden lassen. „Wir setzen uns dafür ein, dass auch in der Friedensstadt Osnabrück die Gelegenheit gegeben wird, nicht zugelassene Waffen abzugeben. Zu diesem Zweck sollten der Oberbürgermeister, der Polizeipräsident und der Leitende Oberstaatsanwalt der Stadt Osnabrück eine Absprache treffen und einen entsprechenden Aufruf starten. Wir hoffen auf eine erfolgreiche Aktion. Jede Waffe in den falschen Händen kann Leben kosten“, warnt Anke Jacobsen.
STADTRATSFRAKTION
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